Die Pietà von Michelangelo: Ein Glaubensbekenntnis in Marmor

Was wir der Kirche verdanken
Ausgabe Nr. 19
  • Theologie
Autor:
Einzigartig: Die Pietà von Michelangelo im Petersdom in Rom. ©ncristian/Stock

Entdecken Sie die tiefe Verbindung zwischen Kirche und Kunst durch die beeindruckende Pietà von Michelangelo im Petersdom.

Dem Miteinander von Kirche und Kunst verdanken wir seit Jahrtausenden herrliche Kunstwerke, darunter die Pietà von Michelangelo im Petersdom.

Werbung

Obwohl der Anlass ein trauriger ist – Maria hält den toten Christus auf ihrem Schoß – blickt Maria auf geheimnisvolle Weise erlöst auf ihren Sohn, sie lächelt gewissermaßen sanft. Denn diese jugendlich schöne Mutter Gottes schaut Gott an. Wenn das Gesicht der Spiegel der Seele ist, wie es heißt, dann trifft dies hier zu.

„Dass der Tod nicht das letzte Wort hat, kann man im milden, duldenden und liebenden Angesicht Marias buchstäblich sehen. Das glauben die Christen. Alles andere ist nebensächlich“, schreibt der Arzt und Theologe Manfred Lütz in seinem Buch „Der Sinn des Lebens“.

Nicht nur für Lütz ist diese Pietà „das stärkste Glaubensbekenntnis der Kunstgeschichte“, das der damals junge und sehr fromme Michelangelo (1475–1564) in den Jahren 1498/1499 geschaffen hat. 

Autor:
  • Stefan Kronthaler
Werbung

Neueste Beiträge

| Heiter bis heilig
Anekdoten

Pater Andreas Hiller aus der Marienpfarre in Wien-Hernals versuchte den Konflikt zwischen zwei älteren Damen aus der Pfarre zu schlichten und lud sie nach ein paar Versuchen auf ein Glas Wein ein. Sie wurden endlich Freundinnen.

| Termine
Highlights

Entdecken Sie spirituelle Höhepunkte in Wien und Niederösterreich. Stöbern Sie in unseren sorgfältig ausgewählten Terminen für kirchliche Highlights und lassen Sie sich inspirieren.

| Hirtenhund
Hirtenhund

Der Hirtenhund bellt diese Woche über den "Krawall-Pfarrer" aus der Steiermark, der Donald Trump als "neue Hoffnung für Staat und Kirche" belobigte.